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Notruf für bedränge Flüchtlinge eingerichtet

("Adventisten heute"-Aktuell, 22.4.2016) Die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) hat einen Notruf für bedrängte Flüchtlinge in Deutschland eingerichtet. Wie die Menschenrechtsorganisation mitteilte, will sie damit Asylsuchenden helfen, die wegen ihres Glaubens oder ihrer Volkszugehörigkeit in Gemeinschaftsunterkünften von anderen bedrängt werden. Man werde jeden Hinweis, der per E-Mail an help@gfbv.de geschickt werde, prüfen und wenn nötig konkrete Hilfe vermitteln.

Auf das Angebot macht die Organisation auf ihrer Internetseite und in sozialen Netzwerken aufmerksam. Ferner legt sie in Flüchtlingsunterkünften Informationsblätter in neun Sprachen aus. Der Notruf sei infolge von Berichten über Konflikte in den Heimen eingerichtet worden, so die Menschenrechtsorganisation. Wie ihr Nahostreferent, Kamal Sido, der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, geht es um eine systematische Erfassung von möglichst vielen Fällen. Er höre öfters von Schikanen, wenn beispielsweise muslimische Männer aus dem Nahen Osten Christinnen bedrängten, ein Kopftuch zu tragen.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker wolle die Berichte neutral auswerten, so Sido. Neben der Gesellschaft für bedrohte Völker sammeln auch die Hilfswerke Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) und die "Aktion für Verfolgte und Notleidende" (AVC/Nidda in Mittelhessen) Berichte über religiös motivierte Verfolgung. (idea)

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