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Nichts ist wichtiger: Andere zum christlichen Glauben einladen!

Zur Weitergabe der christlichen Botschaft haben Redner der Glaubenskonferenz der Freien evangelischen Gemeinden in Norddeutschland vom 13. bis 16. September in Hamburg aufgerufen. Das Treffen unter dem Motto „Gemeinsam versus allein – Ohne Kirche kein Glaube“ zählte an vier Tagen 1.500 Teilnehmer. Der Schweizer FeG-Pastor Reto Pelli (Rapperswil bei Zürich) rief im Abschlussgottesdienst auf, gemeinsam „Unmögliches mit Jesus Christus zu wagen“. Dazu gehöre es, anderen Menschen vom christlichen Glauben weiterzusagen. Dies sei heute nötiger als je zuvor. Denn 42 Prozent aller Deutschen glaubten nicht an Gott oder eine höhere Macht. Ebenso viele beteten nie. Jährlich verließen rund 360.000 Menschen die beiden Volkskirchen. „Das ist eine Stadt in der Größe von Wuppertal“, so Pelli. Wenn so viele Menschen zum Glauben an Gott kämen, „würden wir von Erweckung sprechen“. Das Wichtigste überhaupt sei es, „eine persönliche lebendige Beziehung zu Jesus zu haben“. An dem Gottesdienst in der FeG-CityChurch waren auch der spanischsprachige Zweig der Gemeinde und die International Baptist Church beteiligt.

Wenn Christen sich selbst für die Größten halten

Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Pastor Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), kritisierte, dass es in Gemeinden zu viel Konflikte gebe. Ursache dafür seien Tendenzen unter Christen, sich selbst für den Größten zu halten. Bis in Gebete hinein sei dies spürbar, wie ein satirisches Gebet zeigt, das Vetter vorstellte: „Ich, mich, meiner, mir – Herr, segne alle vier.“ Veränderungen seien möglich, wenn man das Motto des Kirchenvaters Augustinus (354–430) beachte: „Im Wesentlichen Einheit, im Unwesentlichen Freiheit, in allem Liebe.“

Gemeinschaftsgefühl gestärkt

Wie der Leiter der Freien evangelischen Gemeinden in Norddeutschland, Pastor Reinhard Spincke (Hamburg), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, hat das Treffen dazu beigetragen, die geistliche Einheit der über 40 FeG-Gemeinden in Norddeutschland zu stärken. Nach seinen Worten sehnen sich viele Christen nach tiefer Gemeinschaft und sind gleichzeitig enttäuscht, „weil sie es immer wieder erlebten, „dass Gemeinschaft scheitert“. Die Konferenz habe Christen ermutigt, auf der Grundlage des Glaubens an Jesus Christus eine Gemeinschaft zu bilden, die auch in Krisen trage und dennoch in der Lage sei, das Evangelium überzeugend weiterzugeben. Zu den Freien evangelischen Gemeinden in Norddeutschland gehören nach den Worten Spinckes 3.600 Mitglieder und 4.000 Gottesdienstbesucher.


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