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Neuer Planet: Kein Widerspruch zur Schöpfungsgeschichte

("Adventisten heute"-Aktuell, 26.10.2012) Die Entdeckung eines erdähnlichen Planeten hat keine Bedeutung für das biblische Verständnis der Schöpfungsgeschichte. Darüber sind sich christliche Physiker einig. Europäische Astronomen haben im Alpha-Centauri-System, einem Sternsystem, das unserem Sonnensystem am nächsten gelegen ist, einen sogenannten Exoplaneten entdeckt, der ungefähr die Masse der Erde aufweist. Dieser könnte der erste von mehreren Planeten sein, auf denen Leben vorkommen kann.

Einzigartigkeit der Schöpfung Gottes nicht in Frage gestellt

Der Astrophysiker Norbert Pailer (Meersburg) sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf Anfrage: "Es gibt viele Planeten um viele Sterne herum, aber ob sie die gleiche Bedeutung wie die Erde haben, das ist die Frage. Einige werden einen vergleichbaren Abstand zur Sonne haben und möglicherweise Spuren von höherem Leben tragen, aber das wird nicht zuverlässig zu klären sein. Eine endgültige Antwort wird für immer offen bleiben." Daher stelle die Entdeckung eines erdähnlichen Planeten um einen sonnenähnlichen Stern die Einzigartigkeit der Schöpfung Gottes nicht in Frage.

Gott ist durch die Naturwissenschaften weiter weg

Der Physiker und badische Landessynodale Prof. Peter Henning (Karlsruhe) betonte gegenüber idea, dass es möglich sei, dass weitere Lebensformen im Weltall existierten, da allein die Anzahl der Sternsysteme und ihrer Planeten so hoch sei, dass irgendwo erdähnliche Verhältnisse herrschen müssten. "Die Wahrscheinlichkeit kann noch so klein sein, aber sie besteht. Was für eine Form von Leben das im Endeffekt ist, wissen wir nicht", so Henning. Wenn es weiteres Leben außerhalb der Erde gebe, widerspreche dies in keinem Fall dem biblischen Schöpfungsbericht. "Die Schöpfungsgeschichte ist simpel. Sie entspricht dem, was die Menschen damals verstanden und erfahren konnten über die Entstehung ihres Lebensraumes. Die heutige Sichtweise auf das Universum muss dennoch nicht notwendiger Weise in Widerspruch zu einem Schöpfer stehen", erklärte er. Allerdings sei durch die Naturwissenschaften Gott räumlich und zeitlich in weite Ferne gerückt. Für die Menschen stelle sich nun vielmehr die Frage, wie sich dies mit dem nahen und täglich wirkenden Gott zusammenführen lasse. (idea)

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