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Naturkatastrophe in El Salvador trifft auch Adventisten hart

(AdventEcho online, 27.11.2009) Durch Schlammlawinen und angeschwollene Flüsse sind im mittelamerikanischen Staat El Salvador mehr als 170 Menschen umgekommen, darunter nach neuesten Ermittlungen 54 Siebenten-Tags-Adventisten. Die Regenfälle wurden von einer Kaltfront und den Ausläufern des Wirbelsturms "Ida" am 9. November ausgelöst. Am 16. November wurden noch 16 Kirchenmitglieder vermisst.
"Während meines langjährigen Dienstes bei ADRA [weltweite Entwicklungs- und Katastrophenhilfe der Siebenten-Tags-Adventisten] habe ich noch nie einen solchen massiven Verlust von Gemeindegliedern in Mittelamerika erlebt", meinte Wally Amundson, ADRA-Direktor in Zentralamerika.
ADRA-Helfer waren sofort in den am stärksten betroffenen Dörfern zur Stelle. Tausende Familien wurden evakuiert und in 85 Notsammellager untergebracht. Im Landesinneren waren 100 ADRA-Helfer im Einsatz, unterstützt von drei Hubschraubern der Regierung. Auch die Hilfsorganisation "Hope for Humanity" beteiligte sich an den Hilfsmaßnahmen.
Etwa 345 adventistische Familien mussten evakuiert werden, 206 von ihnen verloren ihre Heime. Vier Gottesdiensträume wurden zerstört. Eines der Gemeindeglieder verlor 15 Familienangehörige!Die Republik El Salvador grenzt an Guatemala und Honduras und ist das kleinste Land Mittelamerikas mit der gleichzeitig höchsten Bevölkerungsdichte (332,6 Einwohner pro qkm bei 7,3 Mio Einwohner). In El Salvador gibt es 188.400 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten, die sich in ca. 620 Gemeinden versammeln (Stand Anfang 2009). (ANN/edp)

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