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Missionswissenschaftler Børge Schantz gestorben

("Adventisten heute"-Aktuell, 19.12.2014) Der in adventistischen Kreisen gut bekannte und geschätzte Missionswissenschaftler Dr. Børge Schantz ist am 12. Dezember 2014 im Alter von 83 Jahren gestorben. Am 3. August 1931 in Dänemark geboren, studierte er in Großbritannien (Newbold College) und den USA (Andrews University). 1983 promovierte er am Fuller Theological Seminary (Pasadena, Kalifornien, USA).

Børge Schantz diente 47 Jahre lang der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten als Pastor, Evangelist, Lehrer und Administrator in mehreren Ländern Europas, Afrikas, im Libanon und in den USA. Von 1987 bis 1996 leitete er das adventistische Zentrum für Islamstudien der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten, dessen Mitbegründer er war.

Er verfasste zahlreiche Artikel und einige Bücher. Als Mitherausgeber der Festschrift "Exploring the Frontiers of Faith" (Die Grenzen des Glaubens erforschen) zu Ehren von Dr. Jan Paulsen, die im Advent-Verlag Lüneburg erschienen ist und weltweit verbreitet wurde, besuchte er in Begleitung von Dr. Reinder Bruinsma 2009 den Verlag in Lüneburg. In deutscher Sprache erschienen Beiträge von Børge Schantz im "AdventEcho", "Adventisten heute", "Zeichen der Zeit" und "Glauben heute".

In der Ausgabe 2012 von "Glauben heute" gab er einen historischen Überblick über die Rolle der Immigration im europäischen Adventismus". In der Mai-Ausgabe 2011 von "Adventisten heute" verdeutlichte er anhand von Statistiken über das Wachstum der Weltbevölkerung und anderer Religionen die Größe und Herausforderung des Missionsauftrags, "in alle Welt" zu gehen ("Wie erreichen wir zwei Drittel der Weltbevölkerung? Die Statistik der Weltreligionen und die Wiederkunft Jesu"). Er verfasste auch die Studienhilfen für das Bibelgespräch im 3. Vierteljahr 2015 über das Thema "Missionare".

Noch zwei Monate vor seinem Tod führte er eine Taufe durch. Die Ursachen seines plötzlichen Todes sind nicht bekannt. Um ihn trauern seine in Deutschland geborene Frau Iris, zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Die Trauerfeier fand am 19. Dezember in der Adventgemeinde Nærum (Dänemark) statt. (edp)


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