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Missionsdirektor Valentin Schoen gestorben

("Adventisten heute"-Aktuell, 20.7.2012) Der ehemalige Missionsdirektor der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Valentin Schoen, ist am 27. Juni 2012 im Alter von 98 Jahren an seinem Wohnsitz St. Helena in Kalifornien (USA) verstorben. Von 1962 bis 1976 leitete er die Abteilung Mission und Gemeindedienste bei der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz).
Schoen wurde am 23. Dezember 1912 in Pernau in Estland am Baltischen Meer geboren. 1933 schloss er mit einem pastoralen und kaufmännischen Examen am Seminar der Baltischen Union der Adventisten ab. In seiner ersten Anstellung diente er als kaufmännischer Assistent an diesem Seminar. Anschließend wurde er in den aktiven Pastorendienst der Estland Vereinigung der Siebenten-Tags-Adventisten berufen und arbeitete acht Jahre lang als Pastor, Evangelist, Abteilungsleiter und Herausgeber einer Jugendzeitschrift. Drei Jahre nach Dienstbeginn heiratete er Gerda Else Gruenberg, die zu dieser Zeit als Sekretärin des Präsidenten der Baltischen Union der Adventisten arbeitete. Sie starb bereits am 18. Februar 2002.
Während des zweiten Weltkrieges wurde Schoen in das mitteleuropäische Verwaltungsgebiet (heute Euro-Afrika-Division) der Adventisten versetzt. Hier verbrachte er weitere acht Jahre als Pastor, Evangelist und Krankenhausseelsorger in Berlin.
1949 wurde er nach Mittelamerika berufen und war zuerst als Abteilungsleiter und später als Präsident der Adventisten in der Dominikanischen Republik tätig. Von dort führte ihn sein Weg für die nächsten drei Jahre nach Havanna, Cuba, wo er als Abteilungsleiter für Erziehung, Jugend, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war. Ein weiteres Jahr übernahm er in Puerto Rico die Verantwortung als Präsident der Adventisten. Auf der Synode der Weltkirchenleitung wurde Schoen 1958 zum Abteilungsleiter für Gemeindedienste, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit in Mittelamerika berufen. 1962 wurde er auf der Herbstsitzung der Weltkirchenleitung zum Missionsdirektor der weltweiten Kirche gewählt und blieb das bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1976.
Den deutschen Adventisten bleibt Valentin Schoen seit den 70er Jahren mit dem nach ihm benannten "Schoen-Plan" zur Evangelisierung des nichtchristlichen Umfeldes verbunden. Er hinterlässt einen Sohn, Arvo W. Schoen. (Adventist Review/sgb)

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