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Kirchliche Verkündigung blendet Wiederkunft Jesu aus

(AdventEcho online, 23.10.2009) Die in der Bibel verheißene Wiederkunft Jesu Christi spielt in evangelischen und katholischen Gottesdiensten so gut wie keine Rolle. Das beklagt der Präsident der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften, der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen). "Nur selten hören wir eine Predigt, welche die Gemeinde dazu ermutigt, sich von Herzen auf die Wiederkunft ihres Herrn und die ewige Vereinigung mit ihm zu freuen", sagte der 80-Jährige am 8. Oktober zum Auftakt des Dritten Ökumenischen Bekenntniskongresses in Bad Gandersheim bei Göttingen.
"Die Lehre von den letzten Dingen ist weitgehend einer optimistischen Weltveränderungs-Ideologie gewichen", so Beyerhaus. Zwar habe die von den Kirchen wiederentdeckte sozial-politische Mitverantwortung "ihr gutes biblisches Recht". Auch verdienten die von christlichen Werken und Christen geleisteten Einsätze für die Armen und Entrechteten volle Anerkennung: "Wenn aber darüber die Kirchen ihre Aufgabe vernachlässigen, ihren Gliedern die biblische Zukunftsschau deutlich vor Augen zu stellen, dann versagen sie in ihrem Hirtenamt." Sie machten sich an der sich ausbreitenden geistlichen Sorglosigkeit und Gleichgültigkeit mitschuldig. (idea)

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