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Käßmann warnt vor überzogenem Individualismus und Besitzstreben

("Adventisten heute"-Aktuell, 23.11.2012) Die Gier nach Besitz ist eine Fehlentwicklung der Gesellschaft. Das sagte Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der EKD für das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017, in einem Vortrag zum Thema "Was wirklich zählt - Christliche Werte in unserer Gesellschaft".
Die Theologin stellte auf der Veranstaltung der Volksbank Erkelenz (bei Mönchengladbach) vor rund 700 Gästen heraus, dass eine Wachstumsideologie mit einem übermäßigen Streben nach Besitz den Menschen nicht befreie. Die ehemalige EKD-Vorsitzende fasste dies in der Mahnung zusammen: "Wir dürfen nicht alles tun, was wir tun können." Sie führte zudem aus, dass ein überzogener Individualismus zu einer Patchwork-Religion aus verschiedenen Elementen ohne feste Orientierung führe, in der die Frage nach dem Lebenssinn keine Rolle mehr spiele. Den Zuhörern gab sie zudem den Rat, sich auch in der Wirtschaft am griechischen Ursprung des Wortes Ökonomie - oikos (Haus) - zu orientieren. Dazu gehöre unter anderem die Sorge für das Haus, das Hauswesen oder die Familie.
Eine weitere Möglichkeit der Orientierung bieten aus Sicht der früheren Landesbischöfin die Zehn Gebote. Diese könnten auch heute noch das Fundament für ein funktionierendes Zusammenleben der Menschen bilden. (idea)

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