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John Lennox: "Die Frage nach der Existenz Gottes nimmt zu"

("Adventisten heute"-Aktuell, 28.2.2014) "Die Frage nach der Existenz Gottes nimmt zu und immer mehr Menschen haben ein großes Interesse an ehrlichen Gesprächen über den Glauben." Das erklärte der englische Mathematiker Prof. John Lennox (Oxford) am 22. Februar im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) am Rande einer Tagung im Forum Wiedenest in Bergneustadt (Oberbergischer Kreis).
Für Christen sei das eine Chance. Sie sollten offen sein und auch das Gespräch mit Atheisten oder Agnostikern suchen. Dabei könne es unter anderem um die Familie, das Hobby oder den Beruf des Gegenübers gehen. Lennox: "Ich kann nicht mit anderen Menschen über meinen Glauben reden, wenn ich sie gar nicht kenne." Nach diesem "ersten Schritt" sollten sich Christen den Fragen ihrer Gesprächspartner stellen. Oft wollten diese wissen, warum Gott Leid und Schmerz zulasse, was der Sinn des Lebens oder wie wissenschaftlich die Bibel sei. Es sei wichtig, diese Fragen zuzulassen, sich Diskussionen zu stellen und vor allem ehrlich zu reagieren: "Wir müssen nicht auf jede Frage eine Antwort haben." Lennox kritisierte, dass viele Christen sich aus Angst vor der eigenen Unwissenheit solchen Fragen nicht mehr stellen würden.Wichtig sei auch, dass Christen sich mit gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen auseinandersetzten. Sie sollten wissen, was in der Zeitung steht: "Viele Christen leben heute leider in einer ,heiligen Blase' mit wenig Kontakt zur Welt." Sie müssten lernen, verständlich über die Bibel zu reden. Denn deren Inhalte seien auch heute relevant. Christen hätten die Aufgabe, die Bedeutung der Bibel für die Gegenwart und den Alltag ihrer Mitmenschen zu vermitteln. Er ermutigte, aktiv den Austausch mit anderen Menschen zu suchen. (idea)

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