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"Jammerlappenmentalität" christlichen Zuschnitts

("Adventisten heute"-Aktuell, 1.7.2011) Vor einem Rückzug der Christen ins Private hat der Missiologe Prof. Johannes Reimer (Bergneustadt) gewarnt. Wo dies geschehe, sei das ebenso, als ob "man Licht aus der Welt wegnimmt". Dann würde es dunkel und kalt, sagte Reimer beim Jugend- und Gemeinschaftstag des Thüringer Gemeinschaftsbundes in Bad Blankenburg. Wo Christen nicht mehr klar Stellung bezögen und "wert"-volle Orientierung böten, bräuchten sie sich nicht zu wundern, wenn die Zehn Gebote nur noch teilweise als Richtlinien für das Leben akzeptiert würden.
Vor den rund 500 Teilnehmern kritisierte Reimer, dass sich viele Christen in frommen Nischen einrichteten, anstatt Kontakte zu Nichtchristen zu pflegen: "Wer missionarisch denkt, zieht sich nicht aus Welt zurück." Christen sollten sich immer wieder vor Augen führen, dass sie Botschafter Jesu Christi seien. Ein solches Bewusstsein schließe eine "Jammerlappenmentalität" christlichen Zuschnitts aus.
Reimer ist in Estland aufgewachsen. Als junger kommunistischer Parteifunktionär entschied er sich für ein Leben als Christ und kam ins Arbeitslager. 1976 wurde er nach Westdeutschland ausgewiesen. (idea)

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