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Ist mit dem Tod alles aus?

("Adventisten heute"-Aktuell, 26.11.2010) Mit dem Thema Tod setzen sich Männer und Frauen auf unterschiedliche Weise auseinander. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Zeitschrift "Apotheken Umschau" (Baiersbrunn bei München) hervor, an der sich 1.917 Bundesbürger ab 14 Jahren, darunter 930 Männer und 987 Frauen beteiligten.

Was Deutsche meinen oder vermuten ...

Fast 60 Prozent der Männer (59,3 Prozent) sind der Meinung, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Sie sagen: "Der Tod ist für mich das Ende." Mit 47,2 Prozent sind deutlich weniger Frauen dieser Ansicht. Fast zwei Drittel der männlichen Befragten (65,1 Prozent) machen sich überhaupt keine Gedanken über ihren Tod und was danach kommt. Bei den Frauen sagten dies etwas mehr als die Hälfte (52,2 Prozent) aus. Häufiger als Männer hegen sie jedoch trotzdem die Hoffnung, nach dem Tod nahestehende Verstorbene wiederzusehen (Frauen: 56,2 Prozent; Männer: 41,4 Prozent).
Etwa jede zweite Frau (50,7 Prozent) glaubt, dass die Seele des Menschen nach dem Tod die sterbliche Hülle verlässt und ein Eigenleben beginnt. Davon ist nur etwa jeder dritte Mann überzeugt (36,3 Prozent). Die meisten Männer (58,6 Prozent) meinen, dass der Tod nur ein Aspekt des Lebens sei und es weder Unsterblichkeit noch Wiedergeburt zu erreichen gebe. Bei den Frauen vertritt eine knappe Minderheit (49,4 Prozent) diese Ansicht.

... und was die Bibel dazu sagt

In seinem neuesten Buch "Leben 2.0", das Anfang Dezember erscheint, widmet Elí Diez-Prida, Leiter des Advent-Verlags der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Lüneburg, ein Kapitel diesem Thema. Darin vergleicht er typische bzw. unter Christen verbreitete Auffassungen mit dem, was die Heilige Schrift dazu sagt und was Jesus Christus gelehrt hat.
Der Bericht über den Tod und die Auferweckung des Lazarus (Johannesevangelium Kapitel 11) zeige u. a., dass der Tod mit einem Schlaf zu vergleichen sei, aus dem es immer ein Aufwachen (Auferstehung) geben wird, und zwar - wie es im Glaubensbekenntnis heißt - wenn Jesus Christus vom Himmel wiederkommen wird "zu richten die Lebenden und die Toten". Nach dem biblischen Befund seien die Toten weder im Himmel noch in der "Hölle", sondern im Grab. Dies stehe im Widerspruch beispielsweise zu den Vorstellungen, die in Büchern und Filmen (wie "In meinem Himmel") aber auch von der Kanzel und am Grab verbreitet werden.
Die Auferstehung sei ein Wunder, bei dem Gott genauso wenig auf vorhandene Materie angewiesen sei wie bei der Schöpfung, denn entscheidend seien die Persönlichkeitsmerkmale. Diese gingen aber beim Tod nicht verloren, sondern würden von Gott gespeichert und bei der Auferstehung wieder "überspielt". Dadurch werde es den erlösten Menschen möglich sein, einander in Gottes neuer Welt wiederzuerkennen. (idea/edp)

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