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Idea stellt acht Persönlichkeiten vor, die ihren Glauben überzeugend lebten

Unter anderem benannte die Redaktion als „Bischof des Jahres“ den Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald). (Foto: Concord, CC BY-SA 3.0)

Wer hat im Jahr 2017 besonders überzeugend seinen christlichen Glauben gelebt? Die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) hat acht Persönlichkeiten zu „Christen des Jahres“ gewählt. Unter anderem benannte die Redaktion als „Bischof des Jahres“ den Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald). Als einziger landeskirchlicher Leiter sandte er ein ermutigendes Grußwort an die Teilnehmer der Antiabtreibungsdemonstration – „Marsches für das Leben“ – in Berlin. Neben dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Carsten Rentzing (Dresden), und dem Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe, Karl-Hinrich Manzke (Bückeburg), ist der Pommer Abromeit der einzige evangelische Kirchenrepräsentant gewesen, der an der „Ehe für alle“ Kritik übte. Keiner sonst prangerte auch die Verfolgung von Christen durch Islamisten so deutlich an wie Abromeit. „Müssten sich nicht alle Regierungen und Kirchen zusammentun, um dem Christozid im Orient Einhalt zu gebieten?“, fragte er etwa beim Kongress „Christenverfolgung heute“ in Schwäbisch Gmünd. Weiter sagte er: „Wir müssen bereit sein, für unseren Glauben notfalls zu leiden und zu sterben.“ Der Glaube an Christus sei etwas anderes als die „Wohlfühlreligion, die wir heute manchmal auf Kirchentagen oder bei manchem ‚Wort zum Sonntag’ hören’.“

Märtyrerin des Jahres: Simone Beck

Für ihre Liebe zu Jesus Christus und zu Afghanistan zahlte die Entwicklungshelferin Simone Beck (44) aus Dettingen/Erms einen hohen Preis: Sie wurde am 20. Mai in der Hauptstadt des streng islamischen Afghanistan – Kabul – ermordet. Unbekannte überfielen dort das Gästehaus des schwedischen christlichen Hilfswerks Operation Mercy. Sie erschossen die Deutsche und einen Wachmann. Die Täter wurden bisher nicht ermittelt. Beck war seit 2003 in einem Alphabetisierungsprojekt in Afghanistan tätig. Sie kümmerte sich auch um Familien, Jugendliche und Kinder. „Ihr Herz gehörte den Menschen Afghanistans“, hieß es in einer Erklärung ihrer Familie.

Überzeugungen sorgten für das Karriereende: Chefarzt Thomas Börner

Seine konsequente Ablehnung von Abtreibungen hatte für Chefarzt Thomas Börner (Uelzen) berufliche Folgen. Er verfügte, dass niemand in seiner gynäkologischen Abteilung in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik im niedersächsischen Dannenberg ungeborene Kinder tötet. Das stieß auf Kritik. Börner aber wollte sich dem gewaltigen Druck der Medien und der Abtreibungsbefürworter sowie der Forderung seines Arbeitgebers nicht beugen, in seiner Abteilung Abtreibungen zu ermöglichen. Stattdessen verließ der Baptist das Krankenhaus. Heute arbeitet der 56-Jährige als Honorararzt deutschlandweit in Kliniken. Er springt dort ein, wo aus Krankheits- und Urlaubsgründen eine Vertretung gebraucht wird. Der Vater von drei erwachsenen Kindern ist sich sicher, das Richtige getan zu haben: „Als Chefarzt gibt man die Richtlinien vor. Es wäre doch inkonsequent zu sagen: Ich persönlich mache keine Abtreibungen, dafür aber mein Oberarzt.“


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