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"Hoffnung erleben" - 109. Jahreskonferenz in Zürich

("Adventisten heute"-Aktuell, 18.3.2011) Am 12. März fand die 109. Jahreskonferenz der Deutschschweizer Adventisten (DSV) im Kongresshaus Zürich statt. Eröffnet wurde sie von Günther Maurer, Präsident der DSV, mit einem Bericht über die Katastrophe in Japan, einem Spendenaufruf, über das kircheneigene Hilfswerk ADRA Schweiz den Opfern zu helfen, und einem Gebet für die Betroffenen.
"Von Hoffnung reden, reicht nicht", sagte Pastor Sven Fockner, der gemeinsam mit seiner Frau Judith die Predigt vor 1550 Personen im Kongresshaus Zürich zum Konferenzthema "Hoffnung erleben" hielt. "Erst wer als Hoffender handelt, überträgt seine Hoffnung auf andere Menschen", führte die Pastorin aus Ostfildern bei Stuttgart, aus. Reden und Handeln müssten in Übereinstimmung stehen. Vom gerechten Gericht Gottes, bei dem dieser wirkliche Gerechtigkeit schaffe und alles zurechtrücke, als von einer Hoffnungsbotschaft zu reden, könne nur, wer sich hier und jetzt für Gerechtigkeit einsetze. Dazu gehöre unter anderem der Einsatz für Umweltanliegen, ein gerechtes Finanzwesen, Weltfrieden und Menschenrechte. Eine Kirche, die Hoffnung weitergeben wolle, müsse ihre Prioritäten weg von Programmen und hin auf Menschen sowie deren Bedürfnisse verlegen, sagte Sven Fockner.
In der ersten Nachmittagsstunde unter dem Titel "Hoffnung erfahren", gaben einige Abteilungsleiter und Institutionen Einblick in ihre Tätigkeiten und Erfahrungen. "Wer mich erlebt, sollte sehen, dass ich mit beiden Füssen auf dem Boden stehe, mit dem Herzen bei Jesus bin und dass ich dabei bin, die Koffer zu packen", sagte Elí Diez-Prida, Leiter des Advent-Verlags in Lüneburg, Deutschland, als er unter dem Titel "Hoffnung annehmen" am Nachmittag den thematischen Schlusspunkt der Konferenz setzte. Selbstannahme sei eine zentrale Voraussetzung, um auch andere Menschen in ihrer Verschiedenartigkeit annehmen und Nächstenliebe, als Ausdruck der eigenen Hoffnung, verwirklichen zu können, betonte der Pastor.
Der Schul- und Glockenchor des Seminars Schloss Bogenhofen gestaltete einen musikalischen Abschluss und im Abendprogramm gaben junge Pastoren in humoristischer Weise Einblick in ihren Alltag. "Berufen ist jeder", sagte einer von ihnen, als er sich an die Jugendlichen im Saal wandte. Er ermutigte sie, ihre Gaben und Fähigkeiten als von Gott gegeben zu verstehen und jene, die einen Ruf als Pastor verspürten, diesem zu folgen. (Herbert Bodenmann)

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(Fotos: edp/mdp)

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