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Für verfolgte Christen beten

("Adventisten heute"-Aktuell, 2.11.2012) Kirchenmitglieder in aller Welt bereiten sich auf einen "Gebetstag für verfolgte Christen" vor. In Gottesdiensten und Versammlungen wollen sie am 11. November besonders der rund 100 Millionen Christen in über 50 Ländern gedenken, die aufgrund ihres Glaubens unterdrückt werden. An dem Gebetstag, zu dem die Weltweite Evangelische Allianz aufruft, beteiligten sich in den vergangenen Jahren jedes Mal mehr als eine halbe Million christliche Gemeinden in 150 Ländern. Allein in Deutschland waren es im vergangenen Jahr über 1.500 Kirchengemeinden und nahezu 1.200 Kindergruppen.

Ägypten und Bhutan im Mittelpunkt

In diesem Jahr stehen die Länder Ägypten und Bhutan im Mittelpunkt. Nach Angaben des Hilfswerks Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) hat sich die Lage der ägyptischen Christen nach dem politischen Umsturz im vergangenen Jahr verschlechtert. Vor allem in län dlichen Gegenden komme es verstärkt zu Übergriffen auf Kopten. Christen muslimischer Herkunft würden als Abtrünnige betrachtet und häufig von ihren Familien verstoßen. Im buddhistisch geprägten Bhutan sind Christen nicht als religiöse Minderheit anerkannt, so Open Doors. Sie dürften keine Kirchen bauen; selbst Gebetstreffen in Privathäusern seien verboten. Aus Angst vor Repressalien verschwiegen viele Christen ihren Glauben.

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Zur Vorbereitung der Gebetstreffen hat die Deutsche Evangelische Allianz (Bad Blankenburg/Thüringen) 22.000 Broschüren erstellt. Bei Open Doors gibt es Pakete mit Kurzfilmen, Glaubensberichten, Gebetsanliegen und Länderinformationen sowie Material für Kindergruppen, das mit der "Kinder-Evangelisations-Bewegung" erarbeitet wurde.
Die November-Ausgabe der Gemeindezeitschrift "Adventisten heute" widmet drei Beiträge dieser Thematik: John Graz, Leiter der Abteilung für öffentlichen Angelegenheiten und Religionsfreihet bei der adventistischen Weltkirchenleitung, geht u. a. auf die Verhinderung der Religionsfreiheit durch religiöse Fanatiker ein. Markus Rode stellt die Arbeit des von ihm geleiteten Hilfswerkes "Open Doors" vor. Haimo Schnötzinger, ein österreichischer Adventist, erzählt darüber, warum er sich für verfolgte Christen einsetzt. Im Editorial betont Chefredakteur Elí Diez-Prida die Notwendigkeit, sich nicht nur vorbeugend für die Religionsfreiheit einzusetzen, sondern auch überkonfesionelle Initiativen zu unterstützen, die sich für konkret Verfolgte einsetzen. (idea/edp)

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