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Freikirche will auch "in die Tiefe" wachsen

(AdventEcho online, 12.6.2009) Der Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG) startet mit einer neuen Vision in die kommenden drei Jahre: Ergänzend zu dem Vorhaben, in zehn Jahren 100 neue Gemeinden zu gründen, sollen die Themen "Stille", "Bibel" und "Alltag" stärker in den Blickpunkt rücken. "Wir müssen darauf achten, dass wir auch in die Tiefe wachsen", erklärte der Präses des Bundes, Ansgar Hörsting (Witten), am 31. Mai in Bochum am Rande des FeG-Kongresses vor Journalisten. Es bestehe die Gefahr eines Aktivismus. "Manche Menschen in unseren Gemeinden und manche Gemeinden als Ganzes haben ihre eigenen Wurzeln des Lebens verloren", heißt es in einer Erklärung der Bundesleitung. Es gehe darum, neu "Wurzeln zu schlagen im Evangelium".Im ersten Jahr, dem "Jahr der Stille", gehe es darum, sich Zeit zu nehmen für das Gespräch mit Gott. 2011 liege der Schwerpunkt auf dem Bibelstudium, und das Thema für 2012 soll dazu motivieren, den Glauben im Alltag sichtbar werden zu lassen. Hinsichtlich der Vision, 100 Gemeinden in zehn Jahren zu gründen, zeigte sich FeG-Geschäftsführer Klaus Kanwischer (Bochum) optimistisch: Seit 2006 seien 30 Gemeinden gegründet worden. Derzeit bestünden 20 bis 30 Gründungsinitiativen. Allerdings gebe es auch Schließungen. Unter dem Strich verzeichnet die Freikirche aber ein kontinuierliches Wachstum: Seit dem letzten FeG-Kongress 2006 sei die Zahl der Mitglieder um etwa fünf Prozent auf etwa 38.000 Personen gestiegen. Hörsting führt dies unter anderem auf klare Lehre und eine ansprechende Gottesdienstgestaltung zurück. (idea)

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