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Dieter Falk: Luther war der erste Popmusiker der Kirche

("Adventisten heute"-Aktuell, 9.9.2016) Der Reformator Martin Luther (1483-1546) war der erste Popmusiker der Kirche. Diese Ansicht vertrat der Düsseldorfer Komponist Dieter Falk gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Luther habe volksliedhafte und populäre Melodien aufgegriffen und sie mit geistlichen Texten in die Kirche gebracht.

Musik sei für den Reformator keineswegs eine "ästhetische Beigabe" gewesen, sondern ein Kernpunkt der Reformation. Seine Glaubenslieder waren laut Falk "geschmetterter Protest" gegen die Obrigkeitskirche und das Verbot des gemeinsamen gottesdienstlichen Singens auf Deutsch. Luther habe sich ferner dafür ausgesprochen, dass jeder Pädagoge und Pfarrer ein gut ausgebildeter Musiker sein sollte, so Falk.

Vierstimmige Sätze, Volkslieder und Motetten

Luther selbst sei die Musik nie fremd gewesen. So habe er gut Laute und Querflöte gespielt, vierstimmige Sätze geschrieben und einem "Hausmusikkreis" angehört, in dem Volkslieder und Motetten gesungen wurden.

Falk hat gemeinsam mit Michael Kunze das Pop-Oratorium "Luther - das Projekt der tausend Stimmen" entwickelt. Es wurde im vergangenen Jahr am Reformationstag (31. Oktober) in Dortmund vor 16.000 Zuschauern uraufgeführt. Anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums 2017 sind weitere Aufführungen geplant. (idea) Mehr zum Luther-Oratorium

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