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Dialog Kirche und Bühne - Landesbischof Ulrich predigt im Theater

Die Reihe „Dialog Kirche und Bühne“, ein Gemeinschaftsprojekt des Mecklenburgischen Staatstheaters mit der evangelischen und der katholischen Kirche, startete im Frühjahr 2015. (Foto: ORANGEMINE/ pixelio.de)

Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Gerhard Ulrich (Schwerin), hat eine Theaterpredigt am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin gehalten. In der Reihe „Dialog Kirche und Bühne“ kommentierte er das Stück „Die Nibelungen“ von Friedrich Hebbel (1813-1863). Das Werk handle von Menschen, „die nicht herauskommen aus dem Kreislauf der Gewalt“. Christen sollten dagegen auf Gewalt und Hass „österlich“ antworten, indem sie „Hass nicht mit neuem Hass“ begegneten. Als Beispiel für ein solches Verhalten nannte Ulrich die Schülerin Emma González (Parkland/US-Bundesstaat Florida). Obwohl viele ihrer Mitschüler bei einem Amoklauf getötet worden seien, fordere sie nicht Rache, „sondern ein Ende des Wahnsinns der Aufrüstung“. So habe sie „mehr ausgerichtet als die selbsternannten Helden der Politik“. Auch die Bibel eröffne eine Zukunft, „die frei ist von allen Schrecken und Ängsten, und Mut macht, Schritte in diese Richtung zu gehen“, so Ulrich. Die „Lebensenergie des Auferstandenen“ strahle weit über den Kreis der Christen hinaus aus, so Ulrich. Der Osterglaube sei das Vertrauen, dass Gott die Werte der Welt umkehre, dem Elend ein Ende zeige und einen Anfang mache mit Freiheit und Gerechtigkeit. Die Reihe „Dialog Kirche und Bühne“, ein Gemeinschaftsprojekt des Mecklenburgischen Staatstheaters mit der evangelischen und der katholischen Kirche, startete im Frühjahr 2015.


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