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Deutsch-schweizerische Briefmarke ehrt Reformator Zwingli

Die erste Zwingli-Briefmarke seit fünfzig Jahren erschien am 2. Mai. (Foto: Die Schweizerische Post AG)

Deutschland und die Schweiz ehren den Reformator Huldrych Zwingli (1484–1531) mit einer motivgleichen Gemeinschaftsbriefmarke. Sie ist seit dem 2. Mai erhältlich. Anlass ist das Jubiläum „500 Jahre Zürcher und oberdeutsche Reformation“. Als Beginn des reformatorischen Wirkens von Zwingli gilt sein Amtsantritt als Pfarrer 1519 am Großmünster Zürich. In der Schweiz wird deshalb 2019 als „Zwingli-Jahr“ begangen. Ebenso wird in Deutschland an die Bedeutung des Theologen für die deutsche Reformationsgeschichte erinnert.
Die Idee zu der Marke stammt von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Das Postwertzeichen zeigt ein Zwingli-Porträt des Malers Hans Asper (1499–1571) sowie einen Ausspruch des Reformators „Tut um Gotteswillen etwas Tapferes!“. Damit forderte er den Zürcher Rat 1529 auf, in den Krieg gegen die katholischen Innerschweizer Kantone zu ziehen, die sich der Reformation verweigerten. In diesem Krieg kam er 1531 zu Tode. Die erste deutsche Zwingli-Marke hat einen Frankaturwert von 150 Cent. Sie eignet sich damit für einen Kompaktbrief International bis 50 Gramm.


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