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Der Staat Israel und das Handeln Gottes

("Adventisten heute"-Aktuell, 10.6.2011) Mit den Besonderheiten der Berichterstattung über Israel befasste sich ein alttestamentliches Seminar am Theologischen Seminar Elstal (FH) des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) in Elstal bei Berlin.

Kritik an Endzeitfahrplan

Der Pastor und Verleger Frank Fornaçon (Kassel), der auch dem Präsidium der Freikirche angehört, informierte über "Israel im Spiegel der Gemeindefrömmigkeit". Wie er sagte, habe die Bundesleitung seiner Freikirche 1998 eine empfehlenswerte Erklärung anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Staates Israel herausgegeben. Doch unter Gemeindemitgliedern seien oft bedenkliche Überzeugungen anzutreffen. So werde der Staat Israel und das Bewohnen des Heiligen Landes durch Juden in unkritischer Weise mit dem unmittelbaren Handeln Gottes gleichgesetzt. Manche Leute sähen in der politischen Entwicklung den Ablauf eines Endzeitfahrplans. Dabei verdränge das Interesse an Israel die Bedeutung der Offenbarung in Jesus Christus.

Maßstäbe des Evangeliums gelten lassen

Verantwortlich für solche Denkweisen seien Initiativen, die dem christlichen Zionismus nahestünden und durch ihre Publikationen eine breite Wirkung in evangelikalen Kreisen erzielten. "Christen sollen auch in ihrer Beurteilung des Nahostkonflikts die Maßstäbe des Evangeliums für alle Menschen gelten lassen", riet Fornaçon. (idea)

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