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Christenverfolgungs-Index: An der Spitze Nordkorea, gefolgt von Iran

("Adventisten heute"-Aktuell, 12.2.2010) Christen in Nordkorea leiden weltweit am meisten unter Verfolgung wegen ihres Glaubens. Wie aus einer Studie des international tätigen Hilfswerks für verfolgte Christen, "Open Doors International", hervorgeht, führt das Land seit acht Jahren eine Liste von 50 Staaten an, in denen Christen verfolgt werden. Auf dem Index folgen der Iran, Saudi-Arabien, Somalia, Malediven, Afghanistan, Jemen, Mauretanien, Laos und Usbekistan.
Weltweit werden demnach etwa 100 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt. In Nordkorea befinden sich den Angaben zufolge derzeit mehr als 50.000 Christen in Haft, weil sie sich trotz amtlicher Verbote zu ihrem Glauben bekennen.
"Open Doors" wurde 1955 von dem Holländer Anne van der Bijl als christliche Stiftung gegründet, der als "Bruder Andrew" oder "Der Schmuggler Gottes" weltweit bekannt wurde. Als überkonfessionelles Hilfswerk unterstützt "Open Doors" heute in über 50 Ländern verfolgte Christen mit Bibeln und christlicher Literatur sowie mit Hilfe zu Selbsthilfe-Projekten, bildet Gemeindeleiter aus, engagiert sich für Gefangene und unterstützt die Familien ermordeter Christen. Der "Weltverfolgungsindex 2010? ist im Internet unter www.opendoors-de.org zu finden. (APD)

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