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Auszeichnung für TV-Sendung zum Thema Antisemitismus

„Wir sagen kompromisslos Nein, wenn Menschen mit anderer politischer oder religiöser Einstellung verachtet oder verfolgt werden.“ (Foto: Matthias Mueller/churchphoto.de)

Für ihre TV-Sendung zum Thema „Hilfe, ich bin Jude – Antisemitismus heute“ hat die Liebenzeller Mission (Bad Liebenzell) am 31. Januar in Pforzheim den Aloys-Henhöfer-Preis 2020 erhalten. Der Film klage Antisemitismus an und zeige, „in welcher perfiden Form“ er heute zunehme, sagte der Stifter des Preises, der Unternehmer Kurt Dittes (Pforzheim). Das Missionswerk habe mit der Sendung ein „vorzügliches Gegenelement zu Anschlägen auf jüdische Gemeinden produziert, das alle Anerkennung“ verdiene. Der Preis ist nach dem Begründer der badischen Erweckungsbewegung, Pfarrer Aloys Henhöfer (1789–1862), benannt und mit 5.000 Euro dotiert. Die Sendung „Hilfe, ich bin Jude“ setzt sich mit den Ursprüngen des Hasses auf das jüdische Volk auseinander und was der Umgang damit für Christen heute bedeutet.

Luithle: Wir setzen immer wieder Zeichen gegen Antisemitismus

Der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle, sagte anlässlich der Auszeichnung: „Wir sagen kompromisslos Nein, wenn Menschen mit anderer politischer oder religiöser Einstellung verachtet oder verfolgt werden.“ Deshalb setze das Missionswerk immer wieder Zeichen gegen Antisemitismus und Extremismus. So habe sich die Leitung im vergangenen Jahr mit Kippa fotografieren lassen. Die Liebenzeller Mission ist mit rund 230 Mitarbeitern in 23 Ländern eine der größten evangelischen Missionsorganisationen in Deutschland. Sie gehört zur Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM).

Die Sendung wurde auf Bibel TV (Hamburg) ausgestrahlt.

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