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Auszeichnung für christliche Klinik mit „Liebes-Prinzip“

Oft hören wir, dass die Patienten spüren, dass sie mit Liebe aufgenommen werden und als Menschen so akzeptiert werden, wie sie sind. (Foto: Screenshot https://www.deignis.de/)

Die de’ignis-Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik auf christlicher Basis (Egenhausen/Altensteig/Stuttgart) belegte bei dem Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2019“ in der Kategorie Kliniken bundesweit den zweiten Platz. idea-Redakteur Simon Laufer sprach mit Geschäftsführer Claus-Jürgen Hartmann.

idea: Herr Hartmann, was zeichnet de’ignis als Arbeitgeber aus?

Claus-Jürgen Hartmann: Unsere Werte sind Kompetenz und Gottvertrauen. Die stehen aber nicht nur auf dem Briefkopf, sondern wir leben sie. Diese Rückmeldung bekommen wir immer wieder von Mitarbeitern und Patienten. Wir beginnen jeden Arbeitstag mit einer gemeinsamen Andacht, die wir reihum gestalten. Das gehört zur bezahlten Arbeitszeit! Alle Mitarbeiter verstehen sich als Nachfolger von Jesus. In Bewertungen schreiben sie häufig, dass sie sich hier wie eine Familie fühlen. Dazu kommt, dass jeder eine Berufung und einen Auftrag verspürt, für Menschen mit psychischen Erkrankungen da zu sein. Das ist uns so wichtig, dass wir regelmäßig im Mitarbeitergespräch danach fragen. Das alles führt dazu, dass wir kaum Fluktuation unter den Mitarbeitern haben.

idea: Wir wirkt sich das christliche Leitbild im Klinikalltag aus?

Hartmann: Unsere Werte leben wir auch im Umgang mit den Patienten. Wenn es eine Mogelpackung wäre, würden sie das schnell merken. Natürlich sind uns kompetente Mitarbeiter wichtig, weshalb wir regelmäßige Fort- und Weiterbildungen unterstützen. Der christliche Glaube als Basis unserer Arbeit fließt aber ebenso konkret in die Behandlung ein. Wir missionieren niemanden und bringen die Themen Glaube und Gebet in Therapiegesprächen nicht von uns aus ein. Aber wenn ein Patient auf uns zukommt und Gebet wünscht, bekommt er es selbstverständlich. Häufig spielt auch das Thema „Vergebung“ eine große Rolle, etwa in der Traumabehandlung. Wir haben ebenso jeden Morgen Gesundheitsvorträge auf Grundlage der Bibel, an denen rund 90 Prozent der Patienten teilnehmen. In Einzelgesprächen und Kleingruppen können die Themen dann vertieft werden.

idea: Sind denn alle Patienten Christen?

Hartmann: Das ist keine Voraussetzung. Im stationären Bereich verstehen sich rund 75 Prozent als Christen. Aber wir erleben oft, dass Menschen sich bei uns für den Glauben öffnen. In einer wöchentlichen Veranstaltung können sie ihre Fragen an den Glauben mitbringen, die unsere Therapeuten dann versuchen zu beantworten. In der Tagesklinik sind etwa 50 Prozent der Patienten keine Christen, zunehmend kommen auch Muslime. Ihnen liegt eine christliche Klinik näher als eine säkulare. Oft hören wir, dass die Patienten spüren, dass sie mit Liebe aufgenommen werden und als Menschen so akzeptiert werden, wie sie sind. Sie müssen sich nicht erst verändern! Dieses „Liebes-Prinzip“ macht uns anders.

idea: Vielen Dank für das Gespräch!


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