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Atheistenwerbung: Geht der Schuss nach hinten los?

(AdventEcho online, 16.1.2009) Eine atheistische Werbekampagne auf Londoner Bussen könnte das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung entfalten und mehr Menschen zum Nachdenken über Gott anregen. Damit rechnet zumindest die christliche "Denkfabrik" Theos (London). Seit dem 6. Januar sind in der britischen Hauptstadt 30 Busse mit folgender Aufschrift unterwegs: "Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Keine Sorge - genießen Sie das Leben." Die Kampagne wurde im vorigen Jahr von der Fernsehautorin Ariane Sherine in der Zeitung "The Guardian" angeregt. Sie will damit auf evangelistische Werbung reagieren, die "mit Hölle und Verdammnis" drohe. Sherine will ferner Gottesleugner ermutigen, sich öffentlich zu ihrer Weltanschauung zu bekennen. Maßgeblich unterstützt wird die Kampagne vom Oxforder Evolutionsbiologen und atheistischem Bestellerautor Prof. Richard Dawkins ("Der Gotteswahn").
Theos hält den Slogan der Gottesleugner für kontraproduktiv. Er werde viele Menschen erst dazu bringen, über Gott nachzudenken. Wie Theos-Direktor Paul Woolley sagte, trage dazu vor allem das Wörtchen "wahrscheinlich" bei. Der Slogan fordere ähnliche Reaktionen heraus, wie wenn man jemandem sage, er habe "wahrscheinlich" daran gedacht, die Haustür abzuschließen. Das veranlasse die meisten Menschen, zur Sicherheit noch einmal nachzuschauen. (idea)

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