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Adventistischer Theologe Hans LaRondelle gestorben

("Adventisten heute"-Aktuell, 11.3.2011) Hans K. LaRondelle, ein bekannter Theologe und Gelehrter der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, starb am 7. März in Sarasota (Florida, USA) im Alter von 81 Jahren.
Für seine 25-jährige Lehrtätigkeit bis 1991 am Theologischen Seminar der Andrews-Universität in Berrien Springs (Michigan) war er im Februar 2010 mit einer Festschrift geehrt worden.
Hans Karl LaRondelle wurde 1929 in den Niederlanden geboren. Obwohl in einer römisch-katholischen Familie aufgewachsen, besuchte er ab dem achten Lebensjahr protestantische Schulen. Mit 20 fand er durch das Buch "Der große Kampf" von Ellen G. White den Weg zur Adventgemeinde. Daraufhin gab er sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität von Leyden auf und begann, Theologie zu studieren - zunächst an der Universität von Utrecht, später in der Reformierten Freien Universität von Amsterdam. Unter dem bekannten Theologen G. C. Berkouwer schloss er 1971 mit einem Doktor der Theologie ab.
LaRondelle arbeitete von 1953 bis 1966 für die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den Niederlanden, und zwar als Pastor, Evangelist, Jugenddirektor und Lehrer, bevor er seine Lehrtätigkeit am Theologischen Seminar der Andrews-Universität aufnahm. "Während seines langjährigen Dienstes als Theologe, Professor und Schriftsteller, hat uns Dr. LaRondelle Wichtiges über die Rechtfertigungslehre und die geistliche Verbindung zwischen dem Volk Israel und der christlichen Gemeinde gelehrt", sagte Niels-Erik Andreasen, Präsident der Andrews-Universität. "Sein Unterricht war stets biblisch und aufrichtend. Hinzu kam die charmante Art, in der er den Stoff vermittelte, nämlich mit einem Lächeln auf den Lippen. Wir werden ihn vermissen."
Bereits 2009 gaben die drei Theologen Jiri Moskala (Andrews-Universität), Daniel Heinz (Theologische Hochschule Friedensau) und Peter M. van Bemmelen (pensionierter Lehrer aus Andrews und Schwager von LaRondelle) eine Essays-Sammlung zur Ehre von Hans LaRondelle mit dem Titel "Christ, Salvation, and the Eschaton" heraus. LaRondelle schrieb zehn Bücher und Dutzende von Zeitschriftenartikeln. In deutscher Sprache erschien 1991 sein Buch "Harmagedon - Ende und neuer Anfang" ("Chariots of Salvation").
Um LaRondelle trauern seine Frau Barbara, ein Sohn und eine Tochter. Noch im Monat März findet ein Gedächtnisgottesdienst statt. (AR/edp)

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