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Adventistische Kirchenleitung in Kalifornien ordiniert Pastorin

Die Ordination zum Pastorendienst - ein heikles Thema. (Foto: Aka/ pixelio.de)

Die regionale Kirchenleitung (Vereinigung) der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordkalifornien (Northern California Conference) hat am 27. Januar in der Appian Way Seventh-day Adventist Church in El Sobrante, Pastorin Loretta Belton zum Pastorendienst ordiniert, wie der unabhängige journalistische Dienst Adventist Today (AT) am 13. Februar berichtete.

Belton arbeitet als Seelsorgerin in Teilzeitanstellung am Gesundheitszentrum «Adventist Health» in Vallejo, das auf Verhaltensgesundheit spezialisiert ist. «Adventist Health Vallejo» gehört zu den Gesundheitsinstitutionen von «Adventist Health» an der amerikanischen Westküste mit 19 Krankenhäusern und 280 Kliniken. Die Institution bietet kurzfristige psychiatrische Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an.

Loretta Belton sei nicht die erste Pastorin, die von der Nordkalifornischen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten zum Pastorendienst ordiniert worden sei, schreibt Adventist Today, sie sei wahrscheinlich aber die erste afroamerikanische Pastorin, die von der Northern California Conference ordiniert worden sei. An der Ordinationsfeier haben laut AT einige Vertreter der Nordkalifornischen Kirchenleitung teilgenommen.

Zustimmung und Widerspruch zum Beschluss bezüglich der Frauenordination

Die Ordination zum Pastorendienst von Loretta Belton steht im Widerspruch zum Beschluss der adventistischen Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) 2015 in San Antonio/USA. Als oberstes Organ der adventistischen Weltkirche hat die Weltsynode einen Antrag, die Entscheidung zur Ordination von Frauen den weltweit dreizehn teilkontinentalen Kirchenleitungen (Divisionen) zu überlassen, abgelehnt. Dieser Beschluss der Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) stiess vor allem in westlich orientierten Ländern auf Widerspruch.

Am 11. Oktober 2016 beschloss der Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee) das Dokument „Einheit in der Mission: Verfahren zur Schlichtung kirchlicher Angelegenheiten“ („Unity in Mission: Procedures in Church Reconciliation“) anzunehmen. Es enthält ein zweistufiges Vorgehen der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) mit Kirchenleitungen, die Beschlüsse der Weltkirche nicht beachten, um sie dadurch in Übereinstimmung zu bringen.

Am 9. Oktober 2017 haben die Mitglieder der Jahressitzung (Annual Council) des Exekutivausschusses der adventistischen Weltkirchenleitung (General Conference Executive Committee), das vorgelegte Dokument zum Schlichtungsverfahren kirchlicher Angelegenheiten, Phase II, nach sechsstündiger Sitzung an den vorbereitenden Ausschuss zur Überarbeitung zurückgewiesen. Es soll an der Jahressitzung im Herbst 2018 eine überarbeitete Version vorgelegt werden.

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