Bestellhotline: 0800 2383680 (kostenlos innerhalb D)
Literatur für ein Leben mit Zukunft
Kauf auf Rechnung möglich | versandkostenfrei ab 50 € (innerhalb D)

Adventistische Gesundheitsorganisation will mehr Einfluss auf Gesundheitspolitik der US-Regierung nehmen

Carlyle Walton, AHPA-Präsident (rechts), Helen Jung, LLHU-Analystin (Mitte), Keila Byass, Assistentin (Foto: Loma Linda University Health)

Nur wenige Schritte vom US-Kapitol entfernt, hat die «Adventist Health Policy Association» (AHPA), eine Vereinigung von fünf adventistischen Gesundheitssystemen in den USA, darunter die «Loma Linda University Health» (LLUH), ein Büro in Washington, D.C. eröffnet. Die AHPA will damit einen größeren Einfluss auf die Gesundheitspolitik der US-Regierung nehmen.

«Der Vorstand der AHPA hat kürzlich entschieden, dass es wichtig ist, eine Präsenz in Washington, D.C. zu entwickeln, um den von uns angestrebten Einfluss auf nationaler Ebene zu erlangen», sagte Richard Hart, Präsident der adventistischen Loma Linda University Health und Vorstandsmitglied der AHPA. «Wir legen klare Ziele für die Mitgestaltung der Bundesagenda fest.»

AHPA-Präsident Carlyle Walton leitet in Washington, D.C. die Bemühungen der Vereinigung. Er soll wichtige strategische Anliegen vortragen und dafür lobbyieren. Damit soll sichergestellt werden, dass die AHPA-Mitgliedskliniken eine qualitativ hochwertige und zugängliche Gesundheitsversorgung anbieten können, heißt es in der Medienmitteilung von Loma Linda University Health.

«Krankenhäuser der Siebenten-Tage-Adventisten stellen einen wichtigen Sektor des US-Gesundheitssystems dar. Die Zusammenarbeit bei Schlüsselfragen ermöglicht es uns, einen bedeutenden Einfluss bei der Erstellung und Weiterentwicklung einer ganzheitlichen, patientenorientierten nationalen Gesundheitsagenda zu haben, die einen starken Beitrag zu den Richtlinien und Themen leistet, die unser Gesundheitssystem betreffen», sagte AHPA-Präsident Carlyle Walton.

Die Loma Linda University Health stellt die wichtigste Forschungs- und akademische Verbindung der Vereinigung über das Institute for Health Policy and Leadership dar, das sich innovativen Forschungen und Dienstleistungen in der Gesundheitspolitik widmet. Das Loma Linda Institut beteilige sich an den nationalen Bemühungen der AHPA, indem es politisches Fachwissen mobilisiere, evidenzbasierte Diskussionen anrege und praktische Ideen entwickle, welche die Gesundheit ganzer Kommunen verbessern, schreibt LLUH.

«Adventist Health Policy Association» lobbyiert für mehr als 90 Krankenhäuser

AHPA agiert auf dem politischen Parkett und lobbyiert für mehr als 90 Krankenhäuser in 17 US-Bundesstaaten. Zu den angeschlossene Gesundheitseinrichtungen gehören mehr als 350 andere Anbieterorganisationen wie assoziierte medizinische Gruppenpraxen, Pflegeheime, Polikliniken und Hauspflegeeinrichtungen. Die Organisation zielt darauf ab, sicherzustellen, dass bestehende und neue Bundesgesetze, Richtlinien und Regeln es den AHPA-Mitgliedern ermöglichen, ihren Auftrag einer herausragenden, glaubensorientierten Gesundheitsversorgung zu erfüllen. Im Weiteren sollen auch die Auswirkungen geplanter Richtlinien und Vorschriften auf adventistische Krankenhäuser analysiert werden, wobei sich die AHPA auf fünf bis sechs Themen pro Jahr konzentriert. Zudem soll die Vereinigung als einheitliche Stimme für jene gesundheitspolitischen Fragen auftreten, an denen die AHPA-Mitglieder gemeinsame Interessen haben.


Passende Artikel
Kommentare

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Die Datenschutzhinweise habe ich zur Kenntnis genommen.