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Adventisten bauen eine Kirche im Nordirak

("Adventisten heute"-Aktuell, 5.12.2014) Der kurdisch kontrollierte Nordirak ist für viele Christen ein sicherer Zufluchtsort vor Verfolgung etwa durch die Terrororganisation "Islamischer Staat". Die zunehmende Zahl von Christen in der Region schlägt sich auch in vielen Kirchenneubauten nieder. So haben die Siebenten-Tags-Adventisten mit dem Bau einer Kirche in der Stadt Erbil begonnen, wo die Regierung der Autonomen Region Kurdistan ihren Sitz hat.
Die Glaubensgemeinschaft zählt nach Angaben ihres Präsidenten für den Bereich Mittlerer Osten und Nordafrika (MENA), Homer Trecartin (Beirut), nur noch rund 50 Mitglieder im gesamten Irak, von denen allerdings mittlerweile die meisten in der Region um Erbil leben. "Der Bau schreitet gut voran. Das Gebäude wird einen Gottesdienstraum, Büros und zwei Wohnungen enthalten", sagte Trecartin.
Im Jahr 2004 lebten noch 220 Adventisten in dem Land, die meisten davon in Bagdad und der mittlerweile von IS kontrollierten Stadt Mossul. Die Freikirche ist seit 1923 im Irak vertreten und wurde 1959 - ein Jahr nach dem Sturz der Monarchie - staatlich anerkannt.
Weltweit hat sie etwa 17 Millionen Mitglieder in 206 Ländern. In Deutschland liegt die Mitgliederzahl bei 35.000. Im Unterschied zu anderen Kirchen feiern Adventisten den Sonnabend und nicht den Sonntag als Ruhetag. Außerdem legen sie Wert auf eine gesunde Lebensweise und verzichten auf Alkohol und Tabak. (idea)

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