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ADRA steht Flüchtlingen bei

("Adventisten heute"-Aktuell, 11.9.2015) Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA leistet Hilfe für Flüchtlinge auf breiter Front.

Hilfsgüter nach Belgrad und Lesbos

Am Morgen des 4. September hat ADRA Slowenien 9,4 Tonnen Hilfsgüter für Flüchtlinge von der Hauptstadt Ljubljana (Slowenien) per Zug in die Hauptstadt von Serbien (Belgrad) transportiert. Die Fracht sei am gleichen Tag angekommen und von der Partnerorganisation ADRA Serbien, entgegengenommen worden, teilte das slowenische Hilfswerk mit.

ADRA Slowenien konnte am 28. August 2,5 Tonnen Hilfsgüter für Flüchtlinge per Flugzeug auf die griechische Insel Lesbos fliegen lassen, da Adria Airways und weitere Beteiligte sämtliche Kosten übernommen hatten. In Molinos, auf Lesbos, hat ADRA Slowenien Freiwillige, die den Flüchtlingen die Hilfsgüter verteilen und beistehen.
Zuvor und danach waren in einer landesweiten Sammlung, die auch vom slowenischen Fernsehen unterstütz wurde, mehr als 16 Tonnen Kleider, Schuhe, Schlafsäcke, Zelte, Decken, Kinderwagen, Hygiene- und Toilettenartikel zusammengekommen.

Vorbereitet für Flüchtlinge in Slowenien

Auch in Slowenien würden in den kommenden Tagen Flüchtlinge erwartet. Gemeinsam mit anderen slowenischen NGOs würden entsprechende Vorbereitungen getroffen. ADRA sei zuständig für Non-Food-Produkte, Hygiene-Kits, die Kommunikation über Social Media und psychosoziale Begleitung.

Hilfe in Syrien, Libanon und im Nordirak

ADRA Kurdistan in Nordirak bietet Kindern Freizeitaktivitäten im Binnenflüchtlingslager am Stadtrand von Erbil, in der teilautonomen Region Kurdistan, an. In den Städten Derin, Erbil und Piramagrun bereitet das Hilfswerk die Ausgabe von Hilfsgütern und Mietzuschüssen sowie den Hygieneunterricht für Flüchtlinge vor. In Syrien finanziert ADRA Mittlerer Osten MENA die Fertigstellung von Unterkünften für Binnenflüchtlinge und in Beirut/Libanon eröffnete das Hilfswerk eine Schule.
Im gebirgigen Piramagrun hat ADRA ein Projektbüro eingerichtet. Es wurden 900 Flüchtlingsfamilien identifiziert, die ab Mitte September Hygieneschulung und Sozialberatung sowie später auch ADRA-Vouchers erhalten. Bis zum Projektende, Mitte Januar 2016, sollen rund 2.000 Binnenflüchtlingsfamilien, die nicht in Lagern leben, psychosoziale Begleitung sowie Mietzuschüsse erhalten.

Nähmaschinen und Sprachkurse

Im Binnenflüchtlingslager Baharka, am Stadtrand von Erbil, stellt ADRA Kurdistan vier Frauen moderne Nähmaschinen zur Verfügung, um ihnen den Aufbau eines Geschäfts zu ermöglichen. In den Sommermonaten nahmen im Lager auch 450 Kinder an spielerischen, musischen und kulturellen Freizeitaktivitäten teil, während denen sie auch einen Imbiss erhielten. 94 Erwachsene lernten in einem Sprachkurs Kurdisch.

Häuser und Stromgeneratoren

ADRA MENA unterstütze 350 Binnenflüchtlingsfamilien in Jdeidet, Artouz und Karahta, außerhalb der Hauptstadt Damaskus/Syrien, durch die Fertigstellung von Rohbauten und deren Anschluss an die Kanalisation. Gleichzeitig würden Erwachsene und Kinder auf die Wichtigkeit von Hygienemaßnahmen hingewiesen, um Krankheiten zu vermeiden. Weil das Stromnetz zerstört sei, würden den Flüchtlingen auch Generatoren bereitgestellt, schreib ADRA MENA. Partnerhilfswerk ist ADRA Dänemark.
In einem geschützten Lernumfeld sollen in Beirut/Libanon im Herbst und Winter 120 traumatisierte Flüchtlingskinder die Schule besuchen können, um später ins libanesische Schulsystem wechseln zu können. Psychosoziale Aktivitäten mit 60 libanesischen Kindern, jeweils am Freitag, sollen den 120 Flüchtlingskindern helfen, den seelischen Stress zu lösen und ihnen die Integration erleichtern. Partnerhilfswerk ist Japan Plattform. (APD)

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