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ADRA Schweiz unterstützt weltweite Petition für Schulbildung

ADRA Unterschriftenkampagne „EVERY CHILD. EVERYWHERE. IN SCHOOL.“ (Foto: Stephanie Hofschlaeger/ pixelio.de)

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz unterstützt die internationale Unterschriftenkampagne mit dem Slogan „EVERY CHILD. EVERYWHERE. IN SCHOOL.“ (Jedes Kind, überall, hat Anrecht auf Schulbildung). Mit dieser Kampagne sollen weltweit bis Juni 2020 eine Million Unterschriften gesammelt werden, um Staats- und Regierungschefs in allen Ländern dazu aufzurufen, jedem Kind das Recht auf Schulbildung zu ermöglichen – unabhängig von Rasse, Nationalität, Geschlecht, Religion oder Herkunft.

Noch immer wird weltweit etwa 262 Millionen Kindern und Jugendlichen das Recht auf Bildung verwehrt, wie eine Studie der UNESCO, dem Kinderhilfswerk der UNO, aus dem Jahr 2018 belegt. Dies entspricht fast einem Fünftel aller Kinder bis 17 Jahren weltweit. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unzureichende staatliche Bildungssysteme, Armut, abgelegene Wohnorte, geistige oder körperliche Behinderungen, politische Unruhen und viele mehr, schreibt ADRA Schweiz in einer Medienmitteilung zum Kampagnenstart. „Es ist an der Zeit, dass wir der Bildung oberste Priorität einräumen, damit jedes Kind sein von Gott gegebenes Potenzial nutzen kann“, sagte Jonathan Duffy, Präsident von ADRA International. Bildung sei auch ein Ausweg aus der Armut. weil sie nicht nur das Leben eines einzelnen Kindes verändere, sondern auch das Leben der gesamten Familie, ihres Umfeldes und künftiger Generationen. Wenn jedes Kind Zugang zu Bildung erhalte, profitiere letztlich die gesamte Gesellschaft davon, so Duffy.

Fakten

Fakten zu Bildung von Kindern laut UNESCO, die ADRA Schweiz anführt:

•       Eines von fünf Kindern weltweit kann keine Schule besuchen.

•       Rund 90 Prozent aller Kinder mit Behinderung in Entwicklungsländern gehen nicht zur Schule.

•       Bei Flüchtlingskindern ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie keine Schule besuchen, fünfmal höher.

•       Mehr als zwei Drittel der Kinder, die keine Schule besuchen, leben in Sub-Saharaländern in Afrika oder in Südasien.

•       25 Millionen Kinder im Grundschulalter haben noch nie eine Schule besucht – und werden es vermutlich auch nicht, wenn sich die derzeitige Entwicklung fortsetzt.

Bildung für Mädchen

Wenn alle Mädchen die Schule abschließen könnten, gäbe es 49 Prozent weniger Todesopfer bei Kindern, 64 Prozent weniger frühe Eheschließungen und 59 Prozent weniger Schwangerschaften bei Teenagern. Mädchen mit Schulbildung würden bis zu 45 Prozent mehr verdienen als Frauen, die keinerlei Bildung haben, so die UNESCO.

Umfang der Kampagne

Die Kampagne „EVERY CHILD. EVERYWHERE. IN SCHOOL.“ wird von ADRA und der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten lanciert. Sie wird von 130 ADRA Landesbüros und rund 470 Medienschaffenden der Weltkirche unterstützt.

Mit weltweit 21 Millionen Mitgliedern und dem global größten protestantischen Schul- und Bildungssystem hat die Weltkirche der Siebenten-Tags-Adventisten nicht nur eine einzigartige Möglichkeit, sondern auch eine moralische und christliche Verpflichtung, dazu beizutragen, jedem Kind Schulbildung und einen Schulabschluss zu ermöglichen – unabhängig von äußeren Umständen, schreibt ADRA.

ADRA

Die Hilfsorganisation ADRA (Adventist Development and Relief Agency) ist eine weltweite Hilfsorganisation, gegründet von der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Als Internationales Netzwerk hilft ADRA Menschen in akuten Katastrophensituationen, aber auch in langfristigen, nachhaltigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit. ADRA hilft Menschen in über 130 Ländern weltweit, unabhängig davon welcher ethnischen Gruppe, Religion oder politischen Ausrichtung sie angehören.

ADRA Schweiz hat ihren Sitz in Zürich und ist international in Ländern tätig, welche häufig von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Erdbeben betroffen sind. In der Schweiz besteht zudem ein soziales Engagement: In einigen Städten unterstützt ADRA Schweiz Menschen in Not, meistens durch Sach- und Zeitspenden. Dank vieler Freiwilliger findet einmal pro Jahr während zwei oder drei Freiwilligenwochen bei einer Bergbauernfamilie statt, meist beim Bau oder der Instandstellung eines Gebäudes.

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