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ADRA Kanada hilft Evakuierten der Feuer in Fort McMurray

("Adventisten heute"-Aktuell, 13.5.2016) Aufgrund der riesigen Waldbrände in der kanadischen Provinz Alberta/Kanada musste die gesamte Bevölkerung der Stadt Fort McMurray sowie der Umgebung, rund 88.000 Personen, evakuiert werden. Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Kanada hilft den Evakuierten gemeinsam mit GlobalMedic, einer NGO, und mit dem Adventistischen Gemeinschaftsdienst (Adventist Community Services ACS). Ein ADRA-Anhänger für Katastrophenhilfe ist mit Hygiene-Kits gefüllt worden, die an 2.000 Betroffene verteilt werden sollen.

Kirchenmitglieder nehmen Betroffene auf

Adventistische Kirchgemeinden rekrutieren Freiwillige, errichten Sammelzentren für Sachspenden und bieten den Evakuierten Notunterkünfte an. Einige Kirchenmitglieder hätten auch ihre Häuser für die von den Waldbränden Vertriebenen geöffnet, teilten ADRA Kanada sowie die adventistische Kirchenleitung in Lacombe mit.

Die Regierung hat den Notstand erklärt. Obwohl die Feuer rund die Hälfte des Stadtgebiets zerstört hätten, sind laut Behörden keine Toten zu beklagen. Es habe aber Tote bei mindestens einem Verkehrsunfall entlang der Evakuierungsroute gegeben.

Trotz der Dringlichkeit würden die Hilfsmaßnahmen des Hilfswerks und der Kirche mit dem Rat der Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) und dem Katastrophen-Einsatzzentrum der Provinz Alberta (POC) abgestimmt. (APD)

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