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Acht Adventisten unter den Opfern des Bus-Massakers in Kenia

("Adventisten heute"-Aktuell, 28.11.2014) Mindestens acht Siebenten-Tags-Adventisten sind unter den 28 Opfern des Massakers an Passagieren eines Linienbusses, das am Samstagmorgen, 22. November, im Nordosten Kenias durch Al-Shabaab-Terroristen verübt worden ist. Dies bestätigten am 27. November Vertreter der adventistischen Kirchenleitung in Ost-Zentralafrika, mit Sitz in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, auf Anfrage der australischen Kirchenzeitung "Record".
Nach Angaben von CNSnews.com stoppten die Terroristen bei Mandera den Bus mit 59 Plätzen, der in Richtung Nairobi unterwegs war und befragten die Passagiere, um herauszufinden, ob sie Muslime seien. "Sie haben mich gefragt, wie oft ich am Tag bete und forderten mich auf, einen Koranvers auswendig aufzusagen", sagte einer der Überlebenden des Massakers gegenüber "Daily Nation". "Wer auf diese Aufforderungen nicht in befriedigender Weise antworten konnte, musste sich mit dem Kopf nach unten in die schlammige Straße legen". Dort seien sie erschossen worden.
Am 24. November berichtete "The Standard", dass eine kleine adventistische Kirchgemeinde in Mandera, im äußersten Nordosten Kenias, im Dreiländereck Kenia-Äthiopien-Somalia, mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder bei diesem Massaker verloren habe. "Wir haben zehn Mitglieder verloren", sagte der adventistische Pastor David Matheka gegenüber "The Standard". Es sei sehr wahrscheinlich, dass die Adventisten in diesem Morgenbus auf dem Weg zum Gottesdienst gewesen seien.
Die militante Terrorgruppe Al-Shabaab, mit Basis in Somalia, hat die Verantwortung für das Verbrechen übernommen. In ihrer Erklärung bezeichnet sie die christlichen Opfer des Massakers als "Kreuzfahrer". Der Angriff sei eine Vergeltung für Razzien der Polizei in der Vorwoche, welche diese in Moscheen von Mombasa, der zweitgrößten Stadt in Kenia, mit einer mehrheitlich muslimischen Bevölkerung, durchgeführt habe. (APD)


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