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80 Prozent der Weltbevölkerung können ihren Glauben nicht frei leben

("Adventisten heute"-Aktuell, 18.08.2017) Rund 80 Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern, in denen sie ihren Glauben nicht frei leben können. Das geht aus dem Jahresbericht des US-Außenministeriums zur internationalen Religionsfreiheit hervor. Besonders scharf verurteilte Außenminister Rex Tillerson die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS). Sie habe einen Völkermord an Christen, Jesiden und schiitischen Muslime verübt und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. "Während wir Fortschritte im Kampf gegen den IS machen und ihm sein Kalifat streitig machen, kidnappen, vergewaltigen, versklaven und töten die IS-Terroristen die Mitglieder zahlreicher religiöser Gruppierungen und ethnischer Minderheiten", sagte er bei der Vorstellung des Berichts am 15. August in Washington. "Der Schutz dieser und anderer Gruppen, die gewalttätigem Extremismus ausgesetzt sind, ist für die Regierung von Präsident Donald Trump eine vorrangige Menschenrechtsfrage."

China, Saudi Arabien, Türkei

Aber auch in anderen Ländern litten religiöse Minderheiten. In China würden Tausende wegen ihres Glaubens gefoltert und eingesperrt, darunter Mitglieder der Meditationsbewegung Falun Gong, tibetische Buddhisten und muslimische Uiguren. Chinesische Sicherheitskräfte drangsalierten zudem nicht registrierte Kirchen sowie andere religiöse Gruppen. Der Bericht führt auch Länder auf, die als Verbündete der USA gelten, etwa Saudi-Arabien und die Türkei. In Saudi-Arabien drohten Andersgläubigen bei der öffentlichen Ausübung ihrer Religion Gefängnis, Auspeitschung und Geldstrafen. Auch in der Türkei schränkten die Behörden die Rechte von religiösen Minderheiten zunehmend ein. (idea)

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