In den USA haben über 400 christliche Leiter und Hochschullehrer scharfe Kritik an der Regierung von US-Präsident Donald Trump geübt. Sie veröffentlichten einen gemeinsamen „Aufruf an Christen in einer Krise des Glaubens und der Demokratie“. Darin riefen sie zu Widerstand gegen „Ungerechtigkeiten und antidemokratische Gefahren, die das Land überrollen“ auf. Außerdem heißt es in dem Text: „Wir stehen einer grausamen und unterdrückerischen Regierung gegenüber.“ In Zeiten wie diesen sei „Schweigen keine Neutralität, sondern eine aktive Entscheidung, Schaden zuzulassen“.
Christen hätten eine moralische Pflicht, sich gegen „die Dämonisierung, das Verschwindenlassen und sogar die Ermordung von Bürgern und Einwanderern, die Aushöhlung hart erkämpfter Rechte und Freiheiten und die gezielten Bemühungen, die wachsende rassische und ethnische Vielfalt Amerikas rückgängig zu machen, zu wehren“. Die Regierung fördere Grausamkeiten und Gewalt, die in völligem Widerspruch zu den Lehren Jesu stünden.
